Perspektiven des Informatikstudiums an der Hochschule Trier

Termindetails

Datum: 11. März 2014

Ort: Hochschule Trier, Schneidershof im Raum L1

Leitung: Gerhard Klein, AK Konz

Referent/in: Prof. Dr. Rainer Oechsle u.a.

Beschreibung

in den vergangenen 25 Jahren hat die Bedeutung der Informatik sowohl im beruflichen Alltag wie im Bereich der Freizeit in immer größerer Geschwindigkeit zugenommen. Die Perspektiven für Studierende der MINT - Fächer sind hervorragend, jedoch fehlen interessierte und kompetente Abgänger der Gymnasien, Gesamtschulen und Fachoberschulen.

Auf Einladung des Arbeitskreises SchuleWirtschaft Konz/Saarburg fand eine Fortbildungstagung mit dem Thema „Perspektiven des Informatikstudiums an der Hochschule Trier“ (früher FH) statt. Unter den 25 Teilnehmern fanden sich neben zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern der weiterführenden Schulen in Konz und Saarburg, Vertretern der Wirtschaft, auch 7 Schüler der Klasse 11 der FOS Technische Informatik in Konz. Gerhard Klein, Leiter des Arbeitskreises, begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte den Vertretern der Hochschule für die Chance, „tiefer“ in den Fachbereich Informatik, der den Studierenden am Ende ihres Studiums hervorragende Berufschancen eröffnet, schauen zu können. 

Prof. Dr. Rainer Oechsle, Leiter des Fachbereiches Informatik, stellte die Studiengänge der Hochschule Trier vor. Neben der klassischen Informatik kann an der Hochschule Trier Medizininformatik, Sichern und Mobile Systeme, Digitale Medien und Spiele sowie ab WS 2014/2015 Physiotherapie – Technik und Therapie (als Duales Studium in Zusammenarbeit mit dem BKT Trier) studiert werden. Gerade die Möglichkeit zum Studium von „Digitale Medien und Spiele“ – eine Besonderheit in Trier – hat dem Fachbereich eine Vielzahl der nun 1000 Informatikstudenten ( bei 7500 Studierenden) gebracht.

Im  Anschluss berichtete Prof. Dr. Jörn Schneider über sein „Forschungsprojekt econnect Germany“. Sein Team und er entwickeln Elektroautos, die ihren Strom möglichst aus regenerativen Energiequellen beziehen. 7 Stadtwerke (u.a. SWT), 4 Hochschulen und 11 Unternehmen sind an diesem Forschungsprojekt beteiligt. Ziel ist es, die Elektroautos so fahren zu lassen, dass beabsichtigte Fahrstrecken der Nutzer, Ladezeiten der Autos als auch Möglichkeiten des Einspeisens elektrischer Energie vom Auto ins Netz ( bei Spitzenzeiten) optimiert werden. In einem Feldversuch wird nun geprüft, ob und ggf. wie diese Autos in den unterschiedlichsten Probandengruppen genutzt werden. Ein spannendes Projekt, das aufzeigt, welche Autos in Zukunft auf Deutschlands Straßen rollen könnten.
Im dritten Vortrag der Veranstaltung stellte Bastian Schuhmacher das von ihm betreute Projekt des  NAO -Roboters vor. Dieser ist in der Lage zu tanzen, einen grünen Ball zu  greifen und einen roten nicht zu akzeptieren, den Kopf in Richtung eines Rufers zu schwenken und das Problem „Türme von Hanoi“ selbstständig zu lösen. Hier wurde die Faszination der Informatik für alle Anwesenden erfahr-  und erlebbar. Zahlreiche Fragen – auch von den Fachoberschülern – zeigten das große Interesse der Anwesenden.

Am Ende der hochinteressanten Veranstaltung, die am Tag der Offenen Tür der Hochschule stattfand, dankte Gerhard Klein allen Referenten für die bemerkenswerten Vorträge sowie Jutta Straubinger für die Organisation. Gabriele Schmidt, Schulleiterin der Realschule plus und Fachoberschule Technische Informatik dankte Gerhard  Klein für die Einladung und  Claudia Hütte, der kommissarischen FOS-Koordinatorin, für die erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Trier. Alle freuten sich über das große Interesse der anwesenden FOS - Schüler.

Die Veranstaltung kann als gelungener Beitrag im Sinne des 2013 geschlossenen Kooperationsvertrages zwischen der RS plus Konz, der FOS Technische Informatik und der Hochschule Trier gewertet werden!