Betriebserkundung bei der Debeka Versicherungsgruppe

Termindetails

Datum: 4. Februar 2015

Uhrzeit: 10:30 bis 15:30 Uhr

Ort: Debeka-Hauptverwaltung, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 18, Koblenz

Leitung: Hans-Jürgen Schmitz

Beschreibung

Schule trifft Wirtschaft: Lehrkräfte zu Gast bei der Debeka

Unternehmen setzt auf anspruchsvollen Schulabschluss und persönliche Reife

Welche Anforderungen haben Betriebe an die Bewerber von heute? Welche Erwartungen hat die Wirtschaft an die Schule? Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet ein Großunternehmen wie die Debeka? Auf diese und andere Fragen erhielten Lehrkräfte aus der Region Antworten aus der Hand von Personal- und Ausbildungsverantwortlichen sowie „Lehrlingen“, wie sie noch bei der Debeka heißen, bei einem Besuch des Konzernsitzes in Koblenz. Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft der Region Cochem/Kaisersesch fand  in der Koblenzer Versicherungsgruppe ein Unternehmen, dass 25 Lehrkräften aller Schularten sowie Vertretern der Handwerkskammer und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion einen sehr informativen Einblick in die Unternehmensstruktur und das Ausbildungswesen ermöglichte. Mit bundesweit rund 17.000 Beschäftigten und rund 2.100 Auszubildenden ist das Unternehmen ein bedeutender Arbeitgeber wie Ausbilder und ein „Haus der hundert Berufe“, so Jörg Probstfeld, Personalchef für alle Beschäftigten bundesweit, bei der Präsentation seines Unternehmens. Vorgestellt wurden im Besonderen drei Ausbildungsberufe der Debeka-Gruppe: Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen, Kaufmann/-frau für Gesundheitswesen und Informatikkaufmann/-frau. „Von Bewerbern erwarten wir die Fachhochschulreife oder Hochschulreife, Freude am Umgang mit Menschen und Lernbereitschaft sowie Zielstrebigkeit“, erklärten Angelika Jösch und Peter Schmidt, die für die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen zuständig sind. „Entscheidend ist nicht nur die Form der Bewerbung, sondern die persönliche Reife, die der Bewerber im Einzel- und Gruppengespräch sowie in der Selbstpräsentation beweisen kann.“  Einen guten Eindruck müssen dabei  Lara Holländer und Markus Hoffmann hinterlassen haben. Die beiden jungen Leute gaben stellvertretend für ihre Lehrlingskollegen ihre Erfahrungen, aber auch Erwartungen an die Lehrkräfte wieder. Während der Eine die duale Ausbildung bei der Debeka, im Verbund mit Berufsschulunterricht, absolviert, setzt die Andere ergänzend auf Zusatzqualifikation. Parallel zur Ausbildung absolviert sie samstags vormittags ein Studium bei der VWA Koblenz mit dem Ziel Informatik-Betriebswirtin (VWA). Vielversprechend ist auch eine Kooperation der Debeka mit der Hochschule Koblenz, Campus Remagen. Diese ermöglicht ein praxisintegriertes Studium „Software Engineering im Gesundheitswesen“, also eine Kombination von Praxis und Theorie zum Bachelor of Engineering. Für die kaufmännische Qualifizierung durch ein Studium gibt es die Möglichkeit in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heidenheim. Eine Führung durch das Rechenzentrum und Fachabteilungen sowie Einblicke in die Arbeitsplatzgestaltung der Debeka-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rundeten die sehr interessante Betriebserkundung ab.